
Herzogstand Wanderung: Zwei Seen von einem Gipfel entdecken
Die Herzogstand-Wanderung ist einer der klassischen Tagesausflüge von München in die Bayerischen Voralpen. Vom 1731 m hohen Gipfel blickst du auf zwei Seen gleichzeitig: auf der einen Seite der tiefblaue Walchensee, auf der anderen der Kochelsee.
Ein Auto brauchst du nicht: Fahr mit dem Zug nach Kochel am See und weiter mit dem Bus Richtung Walchensee. Der Weg ist mittelschwer und nie zu steil. Im Serpentinenabschnitt wählst du zwischen den normalen Kehren und einer steileren Abkürzung über die Wiesen, du entscheidest also selbst, wie sehr du ins Schwitzen kommst. Plane etwa 3 Stunden Gehzeit plus Pause ein.
Oben wartet ein Biergarten mit Panoramablick über das bayerische Land. Danach sparst du dir den knieschädlichen Abstieg und schwebst mit der Herzogstandbahn in etwa 5 Minuten ins Tal. Schuhe schnüren und los!
Wichtige Details für Herzogstand Wanderung: Zwei Seen von einem Gipfel
Beste Reisezeit
Frühling-Sommer-Herbst
Geh, wenn es nicht zu kalt, nass oder verschneit ist. Am Wochenende ist viel los, also starte früh. Das Berggasthaus oben hat dienstags Ruhetag.
Schwierigkeit
Leicht-Mittel
Mittelschwer, aber nie zu steil, daher für die meisten Wanderer gut machbar. Im Serpentinenabschnitt kannst du dem normalen Weg folgen oder eine steilere Abkürzung über die Wiesen nehmen.
Dauer
3-4 Stunden
Etwa 3 Stunden Gehzeit plus eine Stunde Pause, um die Aussicht zu genießen. Mit der Bahn hinunter sparst du dir den Abstieg.
Erreichbarkeit
Auto/Öffentliche Verkehrsmittel
Fahr mit dem Zug von München nach Kochel am See und dann mit dem RVO-Bus 9608 Richtung Walchensee. Der Bus ist oft voller Wanderer, rechne also mit Stehplätzen. Mit dem Auto parkst du am kostenpflichtigen Parkplatz an der Talstation der Herzogstandbahn.


Wichtige Tipps für deinen Besuch in Herzogstand Wanderung: Zwei Seen von einem Gipfel
Die letzte Talfahrt ist um 17:15 Uhr (aktueller Fahrplan), also behalte die Uhr im Blick, während du im Biergarten entspannst.
Starte früh. Zug und Bus ab München füllen sich an sonnigen Wochenenden schnell, und auf dem Weg ist dann auch viel los.
Es gibt einen anspruchsvolleren Aufstieg von der anderen Seite des Berges, der noch spektakulärer sein soll. Den haben wir noch nicht ausprobiert.
Lust auf mehr? Der Gratweg führt weiter zum Heimgarten (1790 m). Er ist versichert, erfordert aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Nützliche Links
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